Luchs

 

"Don Cato" ist zurück !

 

Die pinselohrige scheue Katze mit dem lateinischen Namen lynx lynx, ist wieder im Odenwald unterwegs.

Der Luchs ist die größte heimische Wildkatze und lebt gut getarnt in den Wäldern.

Er bringt stattliche 30 Kilo auf die Waage, erreicht die Größe eines Schäferhundes und wird 14 - 16 Jahre alt.

 

Luchse sind in ganz Europa verbreitet.

Sie sind Einzelgänger und haben Reviere mit einer Größe von ca. 100 Quadratkilometern.

Seine Trittspur ist ca. 10 cm lang und ähnelt einer typischen Katzenspur, nämlich ohne Krallenabdrücke.

 

Der Luchs braucht störungsarme Rückzugsgebiete, viel Wald in denen er bei Dämmerung und in der Nacht auf die Pirsch geht.

Er kann bis zu 70 km/h schnell sein, wobei er aber kein Ausdauerläufer ist, sondern mehr mit Überraschungsangriffen versucht Beute zu machen.

Er benötigt ca. 1-3 kg Fleisch am Tag.

 

Interessant beim Luchs ist zum einen, dass die Männchen als "Kuder" bezeichnet werden obwohl er zu den katzenartigen gehört und die Weibchen auch  "Katzen" genannt werden.

Noch bemerkenswerter ist seine Sehfähigkeit im Dunkel, diese resultiert aus der im Vergleich zum Menschen 6 mal höheren Lichtempfindlichkeit der Augen.

Im Odenwald wurde der Luchs seit 1985 nachgewiesen, so gab es insgesamt 7 Sichtmeldungen, Trittspuren und es wurden in typischer Luchsmanier gerissene Rehe gemeldet.

Der NABU bemüht sich um den Schutz der Pinselohren und hat zu diesem Zweck den sogenannten "Aktionsplan Luchs" entworfen, dass die einst heimische Wildkatze sich nun auch wieder heimisch fühlen darf.

 

Mehr Informationen zum Luchs, zum Aktionsplan sowie Ansprechpartner bei Sichtungen finden Sie << hier<<

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