Lerchenfenster

Früher war der Ruf der Feldlerche oft zu hören.

Als Vogel der offenen Feldflur hat sie es heute in Zeiten von intensiver Landwirtschaft und Wiesennutzung, sowie durch hohen Pestizideinsatz zunehmend schwerer. Beleg dafür sind die teils enormen Bestandsrückgänge.

 

Um der Feldlerche zu helfen haben der NABU und der Deutsche Bauernverband die Aktion "1000 Äcker für die Feldlerche" ins Leben gerufen.

In Hessen wird diese Aktion von NABU Hessen und dem Hessischen Bauernverband unterstützt mit der Inititaive "Lerchenfenster für Hessen".

Ziel ist es, so viele Landwirte wie möglich für dieses Projekt zu gewinnen, um den Vögeln wieder geeignete Brut- und Nahrungshabitate zu bieten.

Als Lerchenfenster bezeichnet man eine künstlich angelegte Fehlstelle im Acker, vorzugsweise im Getreide, mit einer Größe von ca. 20 qm.

Angestrebt wird eine Anlage von 2-10 Fenster je Hektar, wobei diese dann mindestens 25m vom Feldrand und 50m vom Strassenrand entfernt sein sollten.

Diese freien Stellen entsteht, wenn während der Einsaat die Saatmaschine für ein paar Meter angehoben wird, auch eine nachträgliche Anlage ist zB. durch Grubbern, möglich.

Feldlerchen nutzen diese Fehlstellen als Anflugschneisen, die Nester werden dann ins umliegende Getreide gelegt.

Auch Rebhuhn, Goldammer und Feldhase profitieren von den "Fenstern".

 

Im Odenwaldkreis haben sich bereits Landwirte an dieser Aktion beteiligt. So sind in Breitenbrunn und Rehbach schon 10 bzw.15 Lerchenfenster entstanden. Kenntlich gemacht wurden diese Felder mit den vom NABU Landesverband zur Verfügung gestellten Informationsschildern "Vogelfreundlicher Acker".

 

Der NABU Odenwaldkreis ist bemüht noch weitere Landwirte von diesem Projekt zu überzeugen und zum Mitmachen zu bewegen.

 

Mehr Informationen zurm Feldlerchenprojekt, sowie den Steckbrief der Lerche finden Sie   << hier <<

Möchten Sie am Feldlerchenprojekt im Odenwald teilnehmen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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