Aktuelles

Demo gegen Kohleverbrennung

Am 1. Dezember ruft der NABU BV zur Demo in Köln auf, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung. Sind Sie mit dabei?

NABU KV hat sich entschieden gemeinsam mit dem BUND einen Bus zu finanzieren, der am 1.12. zur Demo für den Ausstieg aus der Kohle, fährt.

Die Fahrt kostet pro Person 17 € - Schülerticket 5 €.

Mehr Informationen findet ihr <<hier<<

Die Abfahrtzeiten und Treffpunkte an den verschiedenen Orten findet ihr in der untenstehenden PDF Datei:

Fahrplan für die Demo gegen Kohleverbrennung
Demofahrplan 20181201.pdf
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Winterschlaf - Bitte nicht stören!

So langsam haben alle Winterschläfer ihre Quartiere bezogen. Für sie gilt nun - bitte nicht stören.

Warum es so wichtig ist für Fledermaus, Igel und Co ihren Winterschlaf ohne Störungen durchzuführen und ob Winterschlaf wirklich bedeutet, dass tatsächlich durchgeschlafen wird

erfahrt ihr << hier >>

Laub bedeutet Leben

Es ist Herbst geworden und immer mehr Laub fällt von den Bäumen. Das die bunt gefärbten Blätter mehr sind als nur ein "Abfall" Produkt ist vielen Grundstückseigentümern nicht bewußt. Im Laub tummelt sich das Leben, kleine und größere Lebewesen suchen dort Schutz vor dem Winter, andere ernähren sich von den Blättern und auch von den Tierchen die sich im Laub verstecken.

Aus diesem Grund bittet der NABU Odenwaldkreis das Laub zu Haufen zusammenzurechen und möglichst auf den Einsatz von Laubsaugern zu verzichten, da dies für viele Kleinstlebewesen den Tod bedeutet.

Mehr Informationen und Tipps, wie man als Gärtner vom Laub profitieren kann

finden Sie << hier <<   

Nachwuchs bei Bilch und Igel

Jetzt ist die Zeit in der Igel und Siebenschläfer ihren Nachwuchs zur Welt bringen.

Sollten Sie ein Igelnest im Garten haben - bitte auf keinen Fall stören sonst verläßt die Mutter ihre Jungen!

Wenn Sie beim Spazierengehen oder tagsüber ein hilfloses verwaistes Jungtier (bitte immer erst prüfen ob die Mutter nicht doch in der Nähe ist und das Junge holt) entdecken, finden Sie auf unserer Seite wichtige Informationen zur Erste Hilfe und natürlich auch kompetente Ansprechpartner, die weiterhelfen und das Tier in Pflege nehmen.

Mehr Informationen finden Sie << hier <<

Odenwälder Streuobsttag

Am 30. September lädt die NABU OG Nieder Kinzig und das NZO zum Odenwälder Streuobsttag in die Pudermühle ein. Es wird wieder ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein geboten. Es findet eine Streubobstwiesenführung statt, ein Konzert mit Salto Vocale, Mittagessen, Obstbaumschnittunterweisungen und eine Sortenausstellung. Wir wünschen viel Spaß!

USUTU Virus - Amselsterben

Derzeit grassiert wieder das USUTU Virus. Schon 2011 starben hunderttausende Amseln an diesem von Stechmücken übertragenen Virus, das ursprünglich aus Swasiland stammte. Für Menschen ungefährlich befällt das Virus allerdings auch andere Vogelarten, wie Spatzen oder Meisen. Um mehr über die Verbreitung zu erfahren ruft der NABU jetzt zum Mitmachen auf. Die Bevölkerung wird gebeten, tote Tiere zu melden und, wenn möglich, diese Tiere ans Bernhard Nocht Institut zuschicken. Mehr Informationen erhalten Sie << hier >> und den Meldebogen finden Sie << hier >>

Bitte Trinkmöglichkeiten anbieten

Bei der momentanen Hitze hat wirklich jeder Durst - in diesem Fall auch ein kleiner Maulwurf.
Bitte stellt flache Trinkmöglichkeiten auf für die befiederten und befellten Gartenbesucher. Für die ganz kleinen Gäste (Bienen, Hummeln usw) ist es am besten in die Trinkschalen kleine Kiesel/Steine reinzulegen damit sie besser trinken können und nicht reinfallen. Bitte sichert auch  Wassereimer, Regentonnen, Teiche und Pools ab - viele Tiere haben jetzt großen Durst und fallen dann beim Versuch zu trinken hinein - aus diesem Grund sollten immer Ausstiegsmöglichkeiten vorhanden oder kleine "Schwimminseln" damit die Tiere sich retten können. Schaut auch immer mal nach zur Sicherheit. Und bitte säubert die Trinkbehältnisse regelmässig damit sich keine Keime ansiedeln können.

Fledermauskindern helfen

Immer wieder kommt es derzeit vor, dass die kleinen Fledermausbabies abstürzen bzw abfallen und nur selten kommt man direkt an das Quartier heran um das Kleine wieder in die Kolonie zurückzuführen. Dann hilft die "Strumpfmethode"...was genau das ist und wie sie funktioniert wird hier mal erläutert...
- w
enn man so ein Jungtier findet, nehmt es bitte vorsichtig mit einem Tuch oder dünnen Handschuhen auf und wärmt es langsam, Wärmeflasche mit Handtuch umwickeln und darauf achten dass es nicht zu heiß ist

- bitte umgehend eine Wildtierauffangstation kontaktieren zwecks Rückführungsversuch

- gegen Abend sollte man dann eine Rückführung versuchen, dafür am besten eine Flasche mit warmen Wasser füllen, einen Strumpf drüber ziehen und das ganze dann in eine Plastikwanne oder breit ausladende Schüssel stellen. Das Jungtier wird dann an den angewärmten Strumpf gesetzt und mit der Vorrichtung in die Nähe des Fundortes gestellt.

- es sollte aus der Entfernung beobachtet werden ob die Rückführung klappt, dabei bitte Taschenlampen oder Geräusche vermeiden

 

 

- die Schüssel samt Strumpf sollte witterungssgeschützt und vor allem katzensicher aufgestellt werden!
- das Wasser in der gezeigten PET Flasche sollte schön warm sein, nur so schützt man die Kleinen vor Unterkühlung während des Wartens und nur warme Jungtiere rufen!
- diese Methode geht nur bei Jungtieren die soweit fit sind und noch rufen, zu geschwächte Junge rufen nicht mehr und werden demzufolge nicht abgeholt sie brauchen schnelle Hilfe!
Fledermausmütter rufen und suchen lange nach ihren Kindern - ist das Junge soweit fit sollte immer erst diese Methode der Rückführung versucht werden bevor das Tier für eine Handaufzucht sichergestellt wird.

 

Bei Fund eines Fledermausjungtieres bitte sofort Kontakt mit einer Wildtierauffangstation oder einem Fledermauspfleger aufnehmen – im Odenwald die "Wildtierhilfe Odenwald" 0163-3515058, in Hessen Fledermaushotline 06441 67904 25 oder 0151-14223517 oder bundesweit 030-2849845000.

 

 

Es ist wieder Glühwürmchenzeit

Wenn die Schafskälte vorbei ist, ist wieder soweit.

Jedes Jahr im Juni ist die Zeit der Glühwürmchen.

Bis Mitternacht sieht man sie abends als kleine leuchtende Punkte im Garten sitzen oder fliegen.

Nur 2-4 Wochen dauert die Leuchtperiode.

Glühwürmchen sind der beste Freund des Gärtners, denn ihre Larven machen Jagd auf Nacktschnecken. Allerdings werden sie zunehmend seltener.

 

Mehr Informationen zum Glühwürmchen und wie sie den Leuchtkäfern helfen können erfahren Sie << hier <<

Wichtiger Hinweis!

Aus aktuellem Anlass möchte ich einen wichtigen Hinweis geben. Zur Zeit haben die Eichhörnchen Nachwuchs. Es kann vorkommen, dass bei Tod der Mutter die Jungtiere sich in ihrer Not auf den Weg machen und Hilfe suchen. Eichhörnchenkinder (keine erwachsenen Tiere) die Spaziergängern hinterher laufen o. sogar an ihnen hochklettern sind nichts "putziges" und haben auch keine Tollwut - in diesem Fall ist die Mutter bereits mind. 3 Tage nicht mehr im Nest gewesen u. kommt auch nicht mehr!! Sie sind verzweifelt, stark unterernährt u. dehydriert und suchen deshalb die Nähe. Bei so einem Tier bitte dieses unbedingt mitnehmen und in eine kompetente Obhut bringen. Also keine Angst haben und Leben retten!

Informationen zur Ersten Hilfe und Adressen von Pflegestellen finden Sie << hier <<

OG Nieder-Kinzig lädt zur

Jahreshauptversammlung ein

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Nabu Ortsgruppe Bad König/Nieder – Kinzig findet am Freitag, den 16.3.2018 im Gasthaus „Bäcker Adam“ in Nieder – Kinzig statt. Beginn der Versammlung ist um 19:30 Uhr.

 

Neben den üblichen Regularien und Vorstandswahlen wird Siggi Hilbert auch den Vogel des Jahres (Star) in einer kleinen Präsentation vorstellen. Auch Nichtmitglieder sind recht herzlich eingeladen.

 

Auf zahlreiches Erscheinen freut sich die Nabu - Ortsgruppe.

 

Feldhasennachwuchs

Nun beginnt langsam wieder die Zeit der Jungtiere und damit auch die Zeit der aufgenommenen Findlinge in den Wildtierstationen.

Momentan gibt es bereits den ersten Feldhasennachwuchs.

Leider werden immer wieder Jungtiere eingesammelt, obwohl sie keine Hilfe benötigen. Das die Kleinen tagsüber allein ohne Mutter in ihrer Sasse sitzen, ist bei Feldhasen vollkommen normal. Die Mutter kommt nur nachts ein oder zweimal zum Säugen vorbei. Auch das Jungtiere allein in einer Mulde sitzen ist vollkommen normal, denn schon wenige Tage nach der Geburt teilen sich die Kleinen auf mehrere Sassen auf um eine höhere Überlebenschance zu haben falls ein Räuber das Nest entdeckt.

Für Hundebesitzer gilt besondere Rücksicht zu nehmen und ihre Hunde bitte anzuleinen, denn die Kleinen fliehen bei Gefahr nicht.

Woran man erkennt ob ein Feldhasenkind Hilfe braucht und was genau dann zu tun ist erfahren Sie auf der nachfolgenden Seite << hier <<

 

Willkommen Wolf!

150 Jahre lang war der Wolf in Deutschland ausgerottet. Nun ist es auch im Odenwald an der Zeit, sich für ein funktionierendes Zusammenleben einzusetzen. Neben der Freude über die Rückkehr des Wolfes gibt es oftmals auch Skepsis, Verunsicherung und vor allem viele Fragen. Sind Wölfe für den Menschen gefährlich, wovon leben sie und wie ernähren sie sich? Wie kann ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wolf gelingen?

Die wichtigsten Fragen und dazugehörigen Antworten rund um den Wolf hat der NABU für Sie zusammengefasst:

https://www.nabu.de/tiere-und-pfla…/…/wolf/wissen/15812.html

Weitere Links zum Wolfsmanagement in Hessen:

https://umwelt.hessen.de/…/arten-biotopschu…/wolfsmanagement

Igelhilfe - aber richtig!

Momentan ist wieder "Igelzeit".

Vielernorts sind jetzt Igelmütter mit Nachwuchs unterwegs auf der Suche nach Nahrung. Insbesondere für die Jungen bedeutet dies möglichst viel zu futtern denn bald wird es kalt und sie müssen gut über den Winter kommen. Auch viele Jungigel sind jetzt manchmal sogar tagsüber auf Nahrungssuche, ist es für sie ja  besonders dringlich auf ein ausreichendes Winterschlafgewicht zu kommen.Mit Wasser und Zufüttern (Katzenfutter) kann man den stachligen Gesellen etwas helfen um noch rechtzeitig auf das nötige Gewicht zukommen.

Ab Oktober gilt - die ganz Kleinen, mit 100 - 200 gr. benötigen dann doch menschliche Hilfe, denn bis zum Wintereinbruch noch auf die erforderlichen 600 gr. zu kommen ist für sie meist unmöglich - das Nahrungsangebot wird stetig knapper und die zunehmende Kälte nachts braucht die mühsam angefutterten Energiereserven auf um die Körpertemperatur zu halten. So haben die Kleinen kaum eine Chance zuzunehmen.

Wie richtige Igelhilfe aussieht und ab wann überhaupt Hilfe notwendig ist können Sie << hier << nachlesen. 

Birdwatch - Vogelzugbeobachtung

Am 01. Oktober findet wieder Birdwatch - Vogelzugbeobachtungen statt. Dieses Jahr werden an 3 Beobachtungsstationen Zugvögel beobachtet und erfasst. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen am Rheindamm, dem Schusterwörther Altrhein und an der Landbachaue mitzuschauen. Genauere Informationen findet ihr <<hier<< - einfach auf Oktober scrollen. Viel Spaß!

Herbstwanderung ins Ostertal

Am 08. Oktober lädt die NABU OG Fränkisch Crumbach zu einer Herbstwanderung ein in das Ostertal ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gasthaus "Zur Linde", in Fränkisch Crumbach oder um 09:20 Uhr am Friedhof von Ober Ostern. Die Wanderung führt über die Irrbachquelle, Stotz und der Almende nach Ober Ostern zur Mittagsrast in das Gasthaus "Zum Ostertal". Nach ausgiebiger Stärkung wird über die Fischershöhe zurück zum Friedhof Ober Ostern gewandert. Die Wanderstrecke beläuft sich auf ca 11km, die Gehzeit auf 3,25 Std und 350 Höhenmeter werden bewandert. Bitte wetterfeste Kleidung und Schuhe anziehen. Viel Spaß!

Siebenschläferzeit

Momentan ist wieder die Zeit der Kobolde der Nacht. Im August erwarten Siebenschläfer ihren Nachwuchs. Die Gartenschläfer- und Haselmauskinder sind bereits aus dem Gröbsten raus, diese beiden Bilcharten gebären immer etwas zeitiger als ihren größeren Verwandten. Bei einem Nestfund bitte das Muttertier nicht stören, sonst riskiert man die Nestaufgabe und die Jungtiere müssen dann verhungern. Wie man bei Notfällen/verlassenen Jungtieren richtig reagiert kann man >> hier << nachlesen. Wer sich für das Leben der größten heimischen Bilche interessiert und mal einen Blick in so einen Nistkasten werfen möchte der kann <<hier<< immer mal live über eine Webcam reinschauen. Viel Spaß!

Batnight

Seit 50 Millionen Jahren gehört ihnen der Nachthimmel und einmal im Jahr werden sie europaweit gefeiert.

Das Wochenenderund um den 26. und 27. August steht ganz im Zeichen der Fledermaus, denn ist "Batnight" - in diesem Jahr die 21. Fledermausnacht.

In vielen Städten wird deutschlandweit ein vielfältiges Programm rund um die Fledermaus angeboten. Es werden nächtlichen Exkursionen zu Quartiere unternommen, Fledermauswanderungen geführt, mit Batdetectoren gelauscht, Vortträge gehalten und auch für Kinder gibt es viel umfangreiches Programm.

Bitte einfach auf das Wort "Batnight" klicken und Ihre Stadt eingeben, dann erscheinen alle Termine << Batnight >>

63 Vogelarten um Nieder-Kinzig

 

 

Bei der diesjährigen Vogelstimmenwanderung der NABU OG Bad König/Nieder - Kinzig haben sich 65 Teilnehmer in 4 Gruppen morgens um 5:00 Uhr auf den Weg gemacht, um den frühen Stimmen unserer heimischen Vögel zu lauschen. Bei der 3 stündigen Wanderung wurden verschiedene Gemarkungen abgelaufen, um ein Gesamtbild der Vogelarten im Kinzigtal zu erstellen. Besonders einer Gruppe wird der Gesang der Nachtigall, die an dieser Stelle schon lange nicht mehr gehört wurde, in Erinnerung bleiben. Im Anschluss an die Wanderung trafen sich die Teilnehmer, zu dem sich noch weitere Wanderfreunde gesellten, in der Hans-Neidig-Halle um sich beim bekannten Frühstücksbuffet zu stärken.

 

Die NABU OG bietet für den 14. Mai eine Zählaktion zur "Stunde der Gartenvögel" für Kinder und Jugendliche an. Informationen dazu gibt es bei Klaus Hilbert, Telefon 06063/912455

 

Jahreshauptversammlung der OG Bad König/

Nieder Kinzig

 

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Nabu Ortsgruppe Bad König/Nieder – Kinzig findet am Dienstag, den 07.03.2017 im Gasthaus „Bäcker Adam“ in Nieder - Kinzig statt. Beginn der Versammlung ist um 20:00 Uhr. Neben den üblichen Regularien wird Siggi Hilbert auch den Vogel des Jahres (Waldkauz) in einer kleinen Präsentation vorstellen. Auch Nichtmitglieder sind recht herzlich eingeladen. Auf zahlreiches Erscheinen freut sich die Nabu - Ortsgrupe.

 

 

 

Eine Bitte an die Autofahrer!

Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer, die Dämmerung setzt früher ein, Nebel erschwert die Sicht - es beginnt die Zeit des erhöhten Wildwechels. Die Aktivität der Wildtiere nimmt zu - zur Nahrungssuche müssen sie nun längere Wege zurücklegen, die Eichhörnchen legen nun weitere Strecken zurück um Depots anzulegen und überqueren dadurch öfter die Strassen, insbesondere Junghörnchen haben noch keine Erfahrung mit dem Strassenverkehr und verkennen die Gefahr oft, die Rauschzeit der Wildschweine fällt in den Spätherbst und das Abwandern der Jungfüchse und einjährigen Dachsrüden mit gleichzeitiger Reviersuche setzt ein.
Zu dieser erhöhten Aktivität kommt im Herbst noch schlechte Sicht und oftmals überhöhte Geschwindigkeit der Autofahrer hinzu und dies kostet jedes Jahr tausenden Wildtieren das Leben.
Laut Statistik kommen jedes Jahr jährlich ca 230.000 Paarhufer (zB. Rehe und Wildschweine) ums Leben. Die vielen überfahrenen Igel, Hasen, Wildkaninchen, Dachse, Füchse, Vögel und Amphibien werden garnicht erfasst. Aber gerade diese kleineren Tierarten machen den Großteil der Verkehrsopfer aus.
Bei Rehen ist das Problem ihr unvorhersagbares Verhalten, sie springen zunächst oft weg und dann aber wieder zurück o. bleiben sogar erstmal stehen um sich das schnell bewegende Objekt genauer anzuschauen bevor die energiezehrende Flucht gestartet wird, bei unerfahrenen Jungfüchsen der Fokus auf die davon huschende Maus (Jahre mit hohem Mausvorkommen gehen auch immer mit einer hohen Zahl an überfahrenen Füchsen einher), bei Igeln das Kurze Zögern, um die Situation einzuschätzen bevor sie versuchen vor der Gefahr zu flüchten versuchen und bei Wildschweinen das Rottenleben (meist überquert eine ganze Rotte die Strasse, immer auf Nachzügler achten!!).

Also bitte liebe Autofahrer, beherzigt folgende Tipps:
- zwischen 18:00 - 6:00 Uhr ist Hauptwildwechselzeit, 70% aller Wildunfälle passieren in dieser Zeit
- besonders während der Dämmerung achtsam sein und nach starkem Regen
- Hauptgefährdungsbereiche sind im Wald und Übergangsbereich zwischen Wald und Feld
- bitte Geschwindigkeit anpassen, auf Warnhinweise achten
- immer mit Nachzügler rechnen
- bei Sichtkontakt Fernlicht ausmachen (falls es möglich ist kurz das Ablendlicht ausschalten und hupen)
- genug Abstand zum Vorausfahrenden halten
- bei einem verletzten Tier bitte nicht einfach weiterfahren, - ganz wichtig immer auf Eigenschutz achten, die eventuelle Unfallstelle absichern, auf Abstand bleiben u. die Polizei informieren, bei kleinen Tierarten (Igel, Eichhörnchen, Vogel usw), die durch einen Autounfall verletzt wurden bitte dieses in die nächste Tierarztpraxis bringen und eine Wildtierauffangstation informieren

Wissenswertes rund um Fledermäuse

Ganz viele interessante Berichte rund um die Fledermaus finden Sie in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks.

Ob nun die Flugkunst, die Echoortung oder die unterschiedliche Stimmen der einzelnen Arten - zahlreiche Kurzreportagen bringen Licht ins Dunkel der flilegenden Kobolde.

Folgen Sie einfach dem Link und viel Spaß beim Anschauen << mehr

NABU TV

Wer sich über Fledermäuse informieren möchte, wissen möchte wie man Igel helfen kann, was Wildvögel brauchen und wie man seinen gefiederten Gartenbesuchern im Winter mit selbstgebauten Futterspendern die Suche nach Nahrung erleichtern kann - der kann jetzt im NABU TV diese und andere interessante Berichte finden.

Dafür einfach << hier << klicken und Sie werden automatisch auf die NABU TV Seite weitergeleitet.

Viel Spaß !

Hufis Rückkehr

Großes Maushohr
Großes Maushohr

Hier folgt als ein Link ein sehr interessanter Bericht im Bayerischen Fernsehen über die Große Hufeisennase.

Eine der größten und zugleich seltenste Fledermausart in Deutschland.

Wunderschöne, eindrucksvolle Bilder geben einen Einblick in das Leben einer Kolonie und sogar die Geburt eines Hufeisennasenbabys konnte gefilmt werden.

Ein tolles Projekt, das veranschaulicht, wie wichtig das Bemühen um den Erhalt dieser besonderen Tiere ist.

Viel Spaß beim Schauen und Erleben << hier <<

Windkraft im Markgrafenwald
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Windkraft im Odenwald
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Pflanzenschutzmittel gefährden Frösche

Eine Studie der Uni Koblenz-Landau bestätigt nun den schlimmen Verdacht - Pflanzenschutzmittel wirken in den empfohlenen Produktmengen tödlich auf Amphibien.

Bei manchen Mitteln besteht eine 20 - 100 %ige Sterblichkeitsrate.

Erschreckend ist besonders, dass es sich bei den getesteten Mitteln um Produkte handelt die die Zulassungsverfahren durchlaufen haben und somit überall im Handel erhältlich sind.

Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig, auch im Hinblick auf den großflächigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft.

Die komplette Studie kann << hier << nachgelesen werden.

Windräder als Todesfalle für Fledermäuse

Nicht nur die bei uns ansässigen Fledermausarten fallen den Windrädern zum Opfern, auch auf Bestände in weiter entfernten Regionen haben die Rotoren eine ökologische Auswirkung. Dies bestätigt einezeigt eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Die Wissenschaftler haben dazu die Fledermaus-Opfer an verschiedenen Windenergie-Standorten in Deutschland analysiert und ausgewertet. Vor allem im freien Luftraum jagende und ziehende Arten sind kollisionsgefährdet. Fünf der 24 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten machen allein 90 Prozent der Todesopfer aus, darunter eben auch ziehende Arten wie Rauhautfledermaus oder die Abendsegler.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen << hier <<  und << hier <<

Die Baumeister sind zurück

Der aktuelle Biberbericht vom Regierungspräsidium Darmstadt liegt vor.

Die Biber sind auf dem Vormarsch - die Zahlen steigen.

Vor 300 Jahren ausgestorben erobert er sich nun Stück für Stück das Land bzw. die Flüsse zurück.

Ein eigens eingerichteter Biberetat hilft dabei eventuell verursachte Schäden der Biber auszugleichen.

Mehr Informationen zum Biberbericht

finden Sie << hier <<

Gelbbauchunken Projekt

Da die Gelbbauchunke als stark gefährdet eingestuft ist und die Zahlen in Hessen rückläufig sind, startet der NABU Hessen ein sechsjähriges Gelbbauchunken Projekt. Geplant sind das Anlegen möglichst vieler Teiche und Tümpel, um so mithilfe von "Trittstein Biotopen" eine Verbreitung und Zunahme des hessischen Bestands zu fördern.

Der NABU Odenwaldkreis ist bereits seit längerer Zeit im Gelbbauchunkenschutz tätig und betreut eine Population in einem ehemaligen Steinbruch.

Mehr über das Gelbbauchunkenprojekt u. zur Pressemitteilung des

NABU Odenwaldkreis << hier <<

Die Wildkatze ist da !

Sowohl der NABU als auch der BUND sind schon seit längerer Zeit bestrebt das Verbreitungsgebiet und den Bestand der Wildkatzen zu erfassen um einen besseren Schutz der Tiere gewährleisten zu können. Durch die gute Zusammenarbeit und verschiedenen Projekten, wie dem "Wildwegeplan" o. dem "Wildkatzensprung" konnte nun ein großer Erfolg für Hessen verkündet werden.

Erstmals seit 100 Jahren gelang der Nachweis einer Wildkatze im Odenwald. Am 23.02.12 war in der Gemeinde Brensbach eine Wildkatze unterwegs, die sich an dem dort aufgestellten Lockstock gerieben hat (insgesamt wurden vom BUND 50 Lockstöcke im Kreisgebiet zwischen Höchst und Erbach, Breitenbrunn und Brensbach aufgestellt).

Mehr zu diesem freudigen Ergebnis können Sie hier nachlesen << mehr

Informationen zur Wildkatze finden Sie << hier <<

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